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Selbstportrait |
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Leitsatz Ein Zitat des Kritikers Friedrich Luft |
"Jede Sprache setzt modische Schlacken an. Das bleibt nicht aus. Aber daß sie von ihnen nicht überwuchert werde -, dafür zu sorgen ist die Aufgabe aller, die in der intakten, sauberen und unverhüllten Ausdruckskraft der Sprache eben eine Pflicht sehen. Denn sie gehört uns. Rein und kräftig haben wir sie zu vererben. |
Die Sprache sei klar, unverhüllt, rein und kräftig und nicht anmaßender Quatsch in schöner Gestalt." |
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Sein und Wollen - Biografisches |
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Ralf Kapries (Foto: Prof. Peter Paul Wiplinger) |
Schon in meiner Kindheit hörte ich klassische Musik und las darüber, was ich nur finden konnte. Später erkannte ich auch die enge Verbindung zwischen den Werken alter Meister und der Jazzmusik. Dieser Leidenschaft widme ich mich noch heute. Vor allem aber las ich. Die deutsche Sprache und Literatur sind mein wichtigstes Anliegen. "Schöne", also fiktionale Literatur zu lesen ist etwas Beglückendes. Allerdings zwingt mich meine Erwerbstätigkeit dazu, so viele Sachtexte zu lesen und so viel am Computerbildschirm zu arbeiten, dass meine Augen derzeit nach Feierabend kein Buch mehr erarbeiten mögen. Nur im Urlaub und an freien Tagen komme ich noch dazu. |
Lob einer Leserin: „Normalweise lesen mein Mann und ich die Kulturseite nicht. Bei uns liegt morgens das 'Handelsblatt' auf dem Frühstückstisch, wenn Sie verstehen, was ich meine. Aber was Sie schreiben lesen wir immer, egal wo es abgedruckt ist und sei es auch unter 'Kultur'.“ |
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Texte, die man lesen mag |
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Schon in der Schule bestätigten mir meine Lehrer, besonders mein Deutschlehrer, einen "eleganten Schreibstil“. |
Im Studium urteilten die meisten Professoren genauso. Einige meinten das jedoch etwas naserümpfend ("Sie haben zwar recht, müssen aber lernen, das noch wissen-schaftlicher auszudrücken..." - andere lobten: "Zunächst glaubt man, Sie beherrschten die Wissenschaftssprache nicht genügend. Doch dann stellt man schnell fest, dass Sie sich auch anderes sehr präzise und verständlich ausdrücken können und wissenschaftliche Begriffe nur verwenden, wenn es nötig ist." |
Meine Kommilitonen jedenfalls waren glücklich, wenn ich ein Referat zu halten hatte, denn dann konnten sie es auch verstehen und und der Stoff war außerdem interessant aufbereitet. |
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Genau das ist stets mein Bemühen geblieben: Verständlich und interessant vermitteln. |
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Durch die Beschäftigung mit Wissenschaftstheorie und den Grundlagen des Computer-Programmierens schärfte ich meinen analytischen Verstand insbesondere im Bereich der Strukturanalyse. |
Ich sattelte vom Lehramts- auf das Magisterstudium um. Mein zentrales Interesse galt in der Sprachwissenschaft vor allem der Grammatik, dem Stil, dem nicht-muttersprachlicher Spracherwerb und Fragen der EDV-Verarbeitung deutschsprachiger Texte. In der Literaturwissenschaft interessierte mich die mittelalterliche Literatur und Buchkunst, die neuere und neueste deutsche Literatur und insbesondere das Theater, sowohl dramaturgisch als auch praktisch. |
Mein allgemeines kulturelles Interesse umfasste neben der darstellenden immer auch die bildende Kunst. Letzterer widmete ich mich jedoch vor allem theoretisch. |
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Ich ließ meine Sprechstimme ausbilden und lernte Schauspiel in zahlreichen anspruchsvollen Rollen. Daher rührt meine immer noch andauernde Affinität zum Theater und mein kritischer Blick in Verbindung mit weitreichendem Einblick in das Theatergeschehen. Ich lernte Sprechen und Bewegen in der Öffentlichkeit, auf der Bühne und vor der Kamera. In der Schule, beim Abitur und während des Studiums im Bereich der Linguistik und der English Drama Group sowie bei zahlreichen Besuchen Englands wurde mir der Gebrauch der englischen Sprache selbstverständlich. |
Weil ich mich gerne mit Menschen unterhalte und ihre Kultur kennenlerne, erlernte ich später im Selbststudium Italienisch und Französisch. |
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(Foto: Manfred Otto) |
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Fit in allen Medien 1988 machte ich mich als freier Journalist selbständig und ließ mich in Minden nieder. Hier arbeitete ich über „alles außer Sport“ für verschiedene lokale und überregionale Printmedien, den Hörfunk und das Fernsehen (WDR und ffn). Für den Funk arbeitete ich als Autor und Sprecher. Besonderen Spaß machen mir bis heute Live-Reportagen für den Hörfunk. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine intensive Zusammenarbeit mit dem „Mindener Tageblatt“ (Kürzel „pri“) und der „Neuen Westfälischen“ (Kürzel „rks“) sowie sporadisch für „Unsere Kirche“ (Kürzel „pri“). Später kamen (Kürzel jeweils „rks“) das "Diepholzer Kreisblatt" und das "Wittlager Kreisblatt", einer Lokalausgabe der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) hinzu. Zugleich verstärkte sich meine Beschäftigung mit sozialen und kulturellen Themen und führte allmählich zu einer Spezialisierung auf die Bereiche Theater, Malerei, Bildhauerei und anspruchsvolle Musik. |
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Das hatte jedoch den Nachteil, dass meine Auftraggeber zunehmend meinten, ich könne nur diese Sparte beliefern. So kam zum Beispiel mein Interesse an der Technik zu kurz. Meine Spezialfähigkeiten, anfangs ein Vorteil, der mich gegenüber Mitbewerbern auszeichnete und meine Produktivität gut ausfüllte, entwickelte sich langsam zu einem Engpass. In Zeiten knapper Kassen sank die Kulturförderung und die damit die Zahl der Veranstaltungen. In der Hoffnung auf volle Häuser konzentrierten die Veranstalter ihre Termine auf die Wochenenden. Dadurch ballen sich diese an wenigen Tagen. Durch mangelnde Omnipräsenz kann ich von den wenigeren nur noch einige Termine wahrnehmen. Nach meinem Umzug nach Espelkamp erhöhten sich die Fahrkosten durch längere Wege und steigende Benzinpreise. Das Eis wurde zu dünn. |
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Neue Wege Seit 2011 biete ich daher hochwertige Ton- und Videoaufnahmen an, die ich auch schneide. Dafür erfand ich die Produktbezeichnung "Flimmerix". Leider sind die Zeitungen noch nicht so weit, auf ihren Internetpräsenzen verstärkt hochwertige Nachrichtenfilme anzubieten. Es wird viel experimentiert und die Themenauswahl ist stark auf Unfallberichte eingeschränkt. "Flimmerix" ist allerdings ein Angebot an Jedermann. |
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Ziele und Möglichkeiten 2012 begann ich daher, mich wieder stärker auf meine Kernkompetenz zu verlassen und das anzubieten, was ich wirklich exzellent kann: Texten. Ich verfüge über eine breite Allgemeinbildung. Ich kann recherchieren und über fast jedes Thema schreiben. |
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Außerdem lehre ich deutsche Sprache und Sprachstil für Schüler, Erwachsene und als Fremdsprache. Ich moderiere und halte Vorträge. |
Ich will Zugänge öffnen und Zusammenhänge transparent machen. Darum kultiviere ich eine offene, klare Sprache. Selbstgefälligen, unnötig komplizierten Sprachgebrauch lehne ich ab. Als Texter verstehe ich mich vorrangig als Dienstleister und arbeite strikt nach den Wünschen und Vorgaben meiner Auftaggeber. Ihnen kommt vor allem meine treffsichere Ausdrucksfähigkeit zugute, aber auch meine Fähigkeit, Texte so interessant zu gestalten, dass sie auch gerne gelesen werden, ist dabei für Sie von Vorteil. |
Mein Anliegen besteht weiterhin in der Pflege der deutschen Sprache und Kultur als Grundlage für den internationalen Kuluraustausch in einer Welt der Regionen, sowie in der Vermittlung von Kunst und Kultur. |
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Mein Büro und ich sind dafür auf der Höhe der Zeit. |
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Dies ist eine Teilseite von www.kulturei.de |
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